Images großstädtischer Quartierstypen. Empirische Befunde aus Halle/S. und Leipzig

Susanne Knabe

Abstract


Unter den Bedingungen eines entspannten Wohnungsmarktes spielt das Image von Wohngebieten und Quartierstypen für deren Stabilität eine zunehmend wichtige Rolle. Die Entwicklung eines Wohngebietes wird dann als stabil bezeichnet, wenn die Nachfrage nach Wohnungen ausreichend hoch ist, um langfristig aus der Vermietung bzw. dem Verkauf von Wohnungen Investitionsmittel für den Erhalt bzw. die Erneuerung des Bestandes zu erwirtschaften. Eine geringe Nachfrage der Wohnungen unter bzw. im Bereich der Grenze der Wirtschaftlichkeit bedeutet hingegen eine instabile Entwicklung, die zum Abriss einzelner Gebäuden bzw. ganzer Viertel führt. In diesem Sinne können die Bewohner einer Stadt durch ihre Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Wohnstandort aktiv die Entwicklung von Quartieren mit beeinflussen.

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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | Hallesche Diskussionsbeiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeographie

P-ISSN 1618-2111, E-ISSN 2196-3509