Die Martin-Luther-Universität als regionaler Wirtschaftsfaktor

Birgit Glorius, Andrea Schultz

Abstract


Universitäten werden in der Öffentlichkeit durchaus kontrovers und ambivalent bewertet. Dies gilt ebenso für ihre Bedeutung für den Hochschulstandort oder die dazugehörige Region. Zum einen gelten sie als Kostenfaktor zum anderen als Bereicherung durch Wissensgenerierung, als kultureller Fokus und aus finanzieller Sicht. Dies gilt insbesondere in solchen Städten, deren übrige Funktionen angesichts der Dominanz ihrer Universität zurücktreten. Hier reicht die Wirkung der Forschungs- und Bildungseinrichtung bis weit in das Alltagsleben hinein, bestimmt das Erscheinungsbild und die Strukturen ganz wesentlich. In der vorliegenden Studie steht die regionalwirtschaftliche Bedeutung der Martin-Luther- Universität für ihre Region im Mittelpunkt der Betrachtung. Im Zusammenhang mit der Diskussion um finanzielle und personelle Einschnitte in der Hochschullandschaft von Sachsen-Anhalt einerseits und dramatischer ökonomischer und demographischer Schrumpfungsprozesse in ostdeutschen Großstädten und Regionen andererseits gewinnt diese Fragestellung ganz offensichtlich eine inhärente Brisanz.

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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | Hallesche Diskussionsbeiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeographie

P-ISSN 1618-2111, E-ISSN 2196-3509