Die virtuelle Exkursion als Lehr- und Lernumgebung in Schule und Hochschule

Daniela Schmidt, Anne-Kathrin Lindau, Alexander Finger

Abstract


Die Deutsche Gesellschaft für Geographie (DGfG) bezeichnet die Geographie als Wissenschaft vom Raum, in deren Mittelpunkt die Erde als System mit ihren Teilräumen unterschiedlicher Abgrenzung und unterschiedlichen Maßstäben steht. Das Schulfach Geographie beschäftigt sich ebenfalls mit Raumkategorien, wobei der Beitrag des Faches in der Auseinandersetzung mit Wechselbeziehungen zwischen Natur und Gesellschaft in Räumen unterschiedlicher Art und Größe zu sehen ist (DGfG 2012). Die entsprechende Methode wird als Raumanalyse bezeichnet und setzt sich aus mehreren Teilmethoden zusammen (Kultusministerium Sachsen-Anhalt 2009). Ein Raum kann sowohl mithilfe von Methoden der realen Begegnung, z. B. in Form einer Exkursion, als auch mit Methoden der medialen Anschauung (z. B. durch Bilder und Filme) analysiert werden. Die virtuelle Exkursion als multimediale Lehr- und Lernumgebung bietet eine neue Möglichkeit, geographische Räume virtuell, multimedial sowie interaktiv zu erkunden. Im vorliegenden Beitrag werden der Begriff der virtuellen Exkursion und deren Merkmale an dem konkreten Beispiel des Elbeeinzugsgebietes erläutert sowie deren Einsatzmöglichkeiten in Schule und Hochschule diskutiert. Abschließend wird ein Vorschlag für die Bewertung von virtuellen Exkursionen im Rahmen von Prüfungsleistungen vorgestellt.

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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | Hallesches Jahrbuch für Geowissenschaften

P-ISSN 1432-3702, E-ISSN 2196-3495