Fluviatile Zyklen im Schilfsandstein (Obere Trias) von Neinstedt am Harz

Autor/innen

  • Gerhard Bachmann
  • Gerhard Beutler

Abstract

Südlich von Neinstedt am Harz war im Frühjahr 1996 kurzzeitig ein ca. 60 m mächtiges Teilprofil des Mittleren Keupers aufgeschlossen. Es wurde ein nahezu vollständiges Schilfsandstein-Profil (Stuttgart-Formation) und der Übergang zur Roten Wand (Weser-Formation) freigelegt. Dieses Profil ergänzt die nördlich von Thale beschriebenen Teilprofile des Keupers (BRANDES 1901, 1904; SCHRÖDER 1927). Charakteristisch für den Schilfsandstein ist sein zyklischer Aufbau. Es konnten drei fluviatile Kleinzyklen festgestellt werden, die jeweils mit sandigen Rinnensedimenten beginnen, im Mittelteil in tonig-siltige Überflutungssedimente übergehen und mit stark pedogen geprägten Horizonten und Wurzelböden abschließen. Aus sequenz-stratigraphischer Sicht bildet der Schilfsandstein den unteren Transgressiven Systemtrakt der Keuper-Sequenz 3 i. S. von AIGNER & BACHMANN (1992).

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Veröffentlicht

24.01.2024

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