Gezielter Medieneinsatz beim Stummen Impuls: Ein Plädoyer aus politikdidaktischer Perspektive für Kontroversität bei der Inszenierung von Stundeneinstiegen im Sachunterricht
Abstract
Im folgenden Diskussionsbeitrag soll erläutert werden, welche Bedeutung die Einstiegsphase für das Politische Lernen spielt und aufgezeigt werden, dass der Stumme Impuls dafür durchaus geeignet ist, sofern er bestimmte Kriterien erfüllt. Dazu wird zunächst kurz auf den Mündigkeitsbegriff und aus politikdidaktischer Sicht auf die Prinzipien der Problem- und Konfliktorientierung eingegangen. Zur Veranschaulichung dienen im Anschluss Erfahrungen aus der Praktikumsarbeit mit Studierenden und deren Unterrichtsversuche im sogenannten Heimat- und Sachunterricht an bayerischen Grundschulen. Dabei wird sich exemplarisch auf die Lerngegenstände Kinderrechte und Landwirtschaft konzentriert. Die Schilderungen basieren auf Unterrichtsbeobachtungen und der Auswertung von Praktikumsberichten. Sie erheben damit nicht den Anspruch einer hermeneutischen Analyse, sondern sollen als Impuls zur kritischen Auseinandersetzung mit Einstiegsphasen ins Politische Lernen dienen.
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