Diagnostisches Handeln im inklusionsorientierten Sachunterricht: Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis
Abstract
Dieser Beitrag zielt darauf ab, ausgehend von einer Kritik am „traditionellen“ Verständnis sonderpädagogischer Diagnostik, das didaktisch-diagnostische Handeln von Lehrer*innen spezifisch im Sachunterricht und damit verbundene Anforderungen und Positionen herauszuarbeiten. Diesen Fragen wird auf der Grundlage sonderpädagogischer, inklusionspädagogischer, grundschulpädagogischer und sachunterrichtsdidaktischer Perspektiven sowie unter Einbezug einer qualitativen Inhaltsanalyse von sieben Gruppendiskussionen nachgegangen, die im Rahmen des Projekts „Didaktisch-diagnostische Potentiale des inklusionsorientierten Sachunterrichts“ (DiPoSa) geführt wurden. An den Gruppendiskussionen waren praxiserfahrene Lehrkräfte aus sechs Grundschulkollegien in NRW beteiligt, die das Fach Sachunterricht im Gemeinsamen Lernen unterrichten. Im Ergebnis werden Aspekte eines sachunterrichtsspezifischen Diagnostikverständnisses theoretisch begründet und basierend auf den Gruppendiskussionen empirisch rekonstruiert. Dabei werden sowohl die Potentiale des inklusionsorientierten Sachunterrichts als auch die Verschränkungen des didaktisch-diagnostischen Handelns in der Grundschule verdeutlicht sowie Bedarfe der Praxis diskutiert.
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