Rezension zu: Christian Fischer & Sandra Tänzer (Hrsg., 2023): Mit Kindern über die DDR sprechen. Fachliche und fachdidaktische Grundlagen sowie Beispiele aus der Praxis. Bad Heilbrunn.
Abstract
Die DDR stellt einen zeithistorischen Themenbereich dar, der auch in der Gegenwart noch Inhalt gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse ist und als „heftig umkämpft“ (Kowalczuk 2019, o.S.) gilt. Dabei werden auch die nach dem Ende der DDR geborenen Generationen durch den öffentlichen Diskurs, kulturelle Prägungen sowie familiäre Tradierungen in Ost und West beeinflusst (Sabrow 2009). In empirischen Studien (Moller 2008, 2011; Peuke 2024) zeigt sich, dass Kinder im Grundschulalter Vorstellungen und Theorien zur DDR und deutschen Teilung haben. Anhand zunehmender Veröffentlichungen von Büchern, Spielfilmen, Serien, Dokumentationen und Podcasts für Kinder (z.B. Fritzi – Eine Wendewundergeschichte, Das Mauerschweinchen, Fritzi und Sophie – eine grenzenlose Freundschaft, „Der Mauerfallcheck“ von Checker Tobi) wird weiterführend deutlich, dass dieser Zielgruppe eine Auseinandersetzung durchaus zugesprochen wird. Eine systematische Aufbereitung der DDR aus fachdidaktischer Perspektive blieb jedoch für die Primarstufe bislang weitestgehend aus – es finden sich hier nur vereinzelte Veröffentlichungen.
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