Transformative Bildung und Kompetenzorientierung in einer zukunftsorientierten Lehrkräftebildung – ein Widerspruch?

Autor/innen

  • Nina Dunker
  • Frederik Ernst
  • Wanda Möller

Abstract

Die Notwendigkeit tiefgreifender gesellschaftlicher Transformationsprozesse führt zu veränderten Anforderungen an die Lehrkräftebildung (vgl. Fischer et al. 2022). Dies betrifft insbesondere die sachunterrichtsdidaktische Lehrkräftebildung: Aufgrund der Aufgaben und Ziele des Sachunterrichts, wie die grundlegende Bildung (Köhnlein 2022), werden gesellschaftliche Transformationsprozesse selbst zum fachlichen Gegenstand. Lehrkräfte des Fachs Sachunterricht müssen Fähigkeiten im Umgang mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen entwickeln und zugleich die Schüler*innen zur Teilhabe befähigen.
Mit Blick auf eine Lehrkräftebildung in gesellschaftlichen Umbrüchen gewinnen zwei Diskurse zunehmend an Bedeutung: der kompetenzorientierte Diskurs um sogenannte Future Skills (OECD 2023; UNESCO 2021; Stifterverband 2025) und der bildungstheoretische Ansatz der transformativen Bildung (Wiesner & Prieler 2020). Aus beiden Ansätzen lassen sich Konsequenzen für die Gestaltung von Lehre, Lernen und Professionalisierung für die sachunterrichtsdidaktische Lehrkräftebildung ableiten.

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Veröffentlicht

19.03.2026